Bild

Photo: Joe Malina

Biografie

 

 

Mariss Jansons

Vertretung: Österreich
Kontakt: Dr. Horst Böhm | Stefan Fragner
Tel.: +43-1-512 05 01-25
E-Mail: drboehm@rbartists.at | fragner@rbartists.at

 

Biografie:

Chefdirigent Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks
Chefdirigent Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam


Der 1943 im lettischen Riga geborene und in der Sowjetunion aufgewachsene Sohn des Dirigenten Arvid Jansons studierte Violine, Viola und Klavier und absolvierte seine musikalische Ausbildung am Leningrader Konservatorium in Dirigieren mit Auszeichnung; Studien in Wien bei Hans Swarowsky und in Salzburg bei Herbert von Karajan schlossen sich an. 1971 war Mariss Jansons Preisträger beim Dirigentenwettbewerb der Herbert-von-Karajan-Stiftung in Berlin. Maßgeblich geprägt wurde er durch den legendären russischen Dirigenten Jewgenij Mrawinskij, der Mariss Jansons 1971 als Assistenten zu den Leningrader Philharmonikern holte. In der Folge blieb Mariss Jansons diesem Orchester, den heutigen St. Petersburger Philharmonikern, bis 1999 als ständiger Dirigent verbunden und leitete das Orchester in dieser Zeit weltweit auf Tourneen.

Neben seinen dirigentischen Verpflichtungen hatte Mariss Jansons über fast 30 Jahre, von 1971 bis 2000, eine Professur für Dirigieren am St. Petersburger Konservatorium inne. Er ist Ehrendoktor der Musikakademien von Oslo (2003), Riga (2006) und an der Royal Academy of Music, London (1999).

Von 1979 bis 2000 setzte Mariss Jansons Maßstäbe als Chefdirigent der Osloer Philharmoniker, die er zu einem internationalen Spitzenorchester formte. Außerdem war er Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra (1992-1997) und Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra (1997-2004). Mit seinen beiden Orchestern aus Oslo und Pittsburgh absolvierte Jansons viele Tourneen durch die wichtigsten Musikzentren der Welt, sowie regelmäßige Besuche bei den Festivals in Salzburg, Luzern, Edinburgh, bei den Londoner Proms u.a.

Mariss Jansons ist seit 2003 Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks. Mariss Jansons ist nach Eugen Jochum, Rafael Kubelik, Sir Colin Davis und Lorin Maazel der fünfte Chefdirigent dieser beiden renommierten Klangkörper des Bayerischen Rundfunks. In 2004 trat Mariss Jansons zudem die Position des Chefdirigenten des Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam an, als sechster Chefdirigent nach Willem Kes, Willem Mengelberg, Eduard van Beinum, Bernard Haitink und Riccardo Chailly.

Darüber hinaus hat er mit allen bedeutenden Orchestern der Welt erfolgreich zusammengearbeitet, u.a. der New York Philharmonic, dem Philadelphia Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony, dem Boston Symphony, der Israel Philharmonic, dem London Symphony Orchestra, dem Tonhalle Orchester Zürich und der Dresdner Staatskapelle.

Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei die Wiener und Berliner Philharmoniker ein: Diese Orchester dirigiert Jansons regelmäßig in Wien und Berlin, aber auch auf Tourneen durch Europa, die USA und Japan. Mit diesen beiden und anderen Orchestern ist er regelmäßig bei den Salzburger Festspielen zu Gast.

Mariss Jansons erhielt zahlreiche internationale Preise und Ehrungen. Er ist Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. In Russland trägt er den Ehrentitel Volkskünstler von Russland.

In Norwegen wurden ihm 1986 die St.-Hallvard-Medaille höchsten Ranges der Stadt Oslo, ”für seinen hingebungsvollen Einsatz bei den Osloer Philharmonikern” der Norwegische Königliche Verdienstorden »Kommandeur« (1988) und »Kommandeur mit Stern« (1994) - die höchste an Ausländer zu vergebende Auszeichnung -, 1985 Der Lindemann-Preis der Norwegischen Musikhochschule, 1990 der Kulturpreis der Stadt Oslo, 1991 die Auszeichnung Paul Harris Fellowship (Rotary International) sowie der Anders Jahre Kulturpreis verliehen.

1995 erhielt er die Lettische Verdienstauszeichnung für Musik. 1996 war er »EMI Artist of the Year«. 2003 erhielt Jansons die Hans-von-Bülow-Medaille der Berliner Philharmoniker.
Im Mai 2004 ehrte ihn die Londoner Royal Philharmonic Society als »Conductor of the Year«, 2006 wurde er zum »Artist of the Year« von der Internationalen Musikfachmesse MIDEM in Cannes erklärt. Im selben Jahr 2006 wurde dem Dirigenten der Orden »3 Sterne« verliehen - die höchste Auszeichnung der Republik Lettland.

2007 überreichte ihm die Stadt Wien das »Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien«. 2009 erhielt er vom Österreichischen Kulturministerium im Namen des Bundespräsidenten Heinz Fischer das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst« und vom rumänischen Staatspräsidenten Traian Basescu die Auszeichnung »Meritul Cultural Cavalier«. 2010 erhielt er den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst.

Für das Neujahrskonzert 2016 haben die Wiener Philharmoniker Maestro Mariss Jansons –zum dritten Mal nach 2006 und 2012 – eingeladen. Mariss Jansons, dessen Zusammenarbeit mit dem Orchester seit 1992 besteht, wird damit das 75-jährige Jubiläum des Neujahrskonzertes leiten.

  



Biographien und Fotos auf der R&B Homepage dienen lediglich der Information und dürfen nicht ohne Zustimmung verwendet werden. Aktuelle Biographien und hochaufgelöste Fotos werden auf Anfrage versandt. Bitte kontaktieren Sie den jeweiligen Künstlermanager.