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(c) Harald Hoffmann

Biografie

 

 

Andrea Marcon

Vertretung: Österreich | diverse Länder
Kontakt: Stefan Fragner
Tel.: +43 660 300 2897
E-Mail: fragner@rbartists.at

 

Biografie:

Dirigent, Cembalist, Organist

Der italienische Organist, Cembalist und Dirigent Andrea Marcon ist inzwi-schen einer der anerkanntesten Musiker und Spezialisten für Alte Musik. 

Er wurde in Treviso (Venetien) geboren und studierte von 1983-1987 an der Schola Cantorum Basiliensis. Seine Lehrer waren u.a. Jean-Claude Zehnder (Orgel und Cembalo), Hans Martin Linde (Dirigieren), Jordi Savall (Kammermusik). 

Wichtige Impulse erhielt er auch von Luigi Ferdinando Tagliavini, Hans van Nieuwkoop, Ton Koopman und Harald Vogel. 1986 gewann er den ersten Preis beim Paul Hofhaimer-Orgelwettbewerb in Innsbruck und 1991 den ersten Preis beim Cembalowettbewerb in Bologna. Heute ist Andrea Marcon auch als Leiter klassi-scher und frühromantischer Musik international anerkannt. 

1997 gründete er das Venice Baroque Orchestra (VBO), heute eines der weltweit führenden Ensembles im Bereich Barockmusik. Seit 2009 ist Andrea Marcon zudem musikalischer Leitung des La Cetra Barockorches-ter Basel und seit 2013/2014 künstlerischer Leiter des Orquesta Ciudad de Granada. 

Marcon ist regelmäßiger Gastdirigent an der Oper Frankfurt (Giasone, Ariodante, Orlando Furioso, Medée) und beim Festival Aix-en-Provence und wurde bereits von den Berliner Philharmonikern, Rundfunkorches-tern des BR, WDR, HR und NDR, des dänischen Rundfunks, des RSB, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Mozarteum Orchester Salzburg, Luzern Sinfonie Orchester, den Bamberger Symphonikern, der Camerata Salzburg und dem Mahler Chamber Orchestra eingeladen. 

Eine Tournee mit Magdalena Kožená, und dem La Cetra Barockorchester führte ihn 2018 nach China und Korea. 

In der Saison 2019/2020 debütiert er u. a. beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und den Münchner Philharmonikern und wird bei den Salzburger Mozartwochen, erneut im Wiener Musikverein und Festspiel-haus Baden-Baden zu Gast sein. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig mit dem Freiburger Barockorchester und Concerto Köln zusammen und ist regelmäßig zu Gast im Concertgebouw Amsterdam, zuletzt mit dem La Cetra Barockorchester und Vivaldi’s Olimpiade im Frühjahr 2019 und an der Dutch National Opera, zuletzt mit La Cetra und Vivaldi’s Juditha Triumphans im Januar 2019. 

In 2018/2019 leitet er wiederholt am Bolshoi Theater Moskau eine Alcina Produktion, die mit dem Casta Diva Award ausgezeichnet wurde als beste russische Barockopernproduktion. In 2019 wird er erneut an der Frankfurter Oper und in den Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 an den Opernhäusern in Lausanne, Ve-nedig, Vincenza und Valencia gastieren. 

Andrea Marcon hat als Operndirigent zahlreiche Produktionen dirigiert wie Marcellos Il trionfo della Musica e della Poesia; Vivaldis Orlando Furioso, Atenaide, Tito Manlio, Gloria, Magnificat und Juditha Triumphans, Cavallis Calisto und Giasone, Monteverdis Orfeo, Händels Messias, Ariodante und Alcina. Desweiteren diri-giert er regelmäßig Messen, Passionen und Kantaten von J.S.Bach. Seine Repertoire-Kenntnisse umfassen auch Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert Symphonien,frühe Opern von Rossini sowie Sinfonien von Brahms, Schubert und Mahler. 

Es existieren mehr als 50 CD-Einspielungen von Andrea Marcon. Für seine CD-Aufnahmen als Organist und Cembalist bekam er viermal den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Auch seine Aufnahmen als Dirigent erhielten Preise, wie den Diapason D’Or, Choc du Monde de la Musique, Vivaldi Award of the Cini Foundati-on, den ECHO-Klassik, den Edison Preis und zwei Grammy Nominierungen. 

Für Sony Classical hat er von 1999 bis 2003 sieben CDs aufgenommen, als Leiter des Venice Baroque Or-chestra mit Giuliano Carmignola und der Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager und als Cembalist mit Giu-liano Carmignola und Anner Bylsma. Bei der Deutschen Grammophon sind mit Andrea Marcon und dem Venice Baroque Orchestra Vivaldi’s Andromeda Liberata, zwei CDs mit Giuliano Carmignola, Vivaldi Motetten mit Simone Kermes, Konzerte für Streicher von Vivaldi und Händel, ein Vivaldi- ein Händel und ein Monte-verdi-Album mit Magdalena Kožená, und Patricia Petibon sowie mit dem La Cetra Barockorchester Basel Caldaras La concordia de pianeti, Mozarts gesamte Opernouvertüren und Mozart Arien mit Mojca Erdmann, eine Aufnahme mit Patricia Petibon mit dem Titel Nouveau Monde und Händels Parnasso in festa erschie-nen. Bei Erato / Warner wurde eine Einspielung mit dem Venice Baroque Orchestra und Philippe Jaroussky mit Arien für Farinelli von Nicola Porpora veröffentlicht. 

Andrea Marcon ist Professor an der Schola Cantorum Basiliensis für Orgel und Cembalo und lebt in Basel und Treviso. 

Saison 2019/20




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