Biografie

 

 

Kammmerorchester Wien - Berlin

Vertretung: nicht exklusiv
Kontakt: Mag. Nora Pötter
Tel.: +43-1-512 05 01-28
E-Mail: poetter@rbartists.at

 

Biografie:

Mitglieder der Wiener und Berliner Philharmoniker

In der Wertschätzung des Publikums und der internationalen Kritik gibt es nur zwei Orchester, die sich gegenseitig den Spitzenplatz streitig machen könnten: die Wiener und die Berliner Philharmoniker.

Es liegt in der Natur der Sache, dass in einer solchen Situation immer gern die Verschiedenheit der beiden Klangkörper hervorgehoben wird: geschmeidige Eleganz und Noblesse der Wiener, zupackendes, leidenschaftliches Spiel der Berliner, seidiger Streicherklang des einen, solistische Brillanz der Bläser des anderen Orchesters. Unter solchen Voraussetzungen scheint es nicht übertrieben, die Gründung des „Kammerorchester Wien – Berlin“ als kleine Sensation zu feiern.

Bei genauerer Betrachtung ist allerdings die gemeinsame Prägung der beiden Orchester durch die enge Zusammenarbeit mit Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Claudio Abbado ( beide Direktoren der Staatsoper und Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker ) und Sir Simon Rattle und die jahrzehntelange Verbundenheit mit vielen gemeinsamen Gastdirigenten ein Schatz, der, zusammen mit der gemeinschaftlichen mitteleuropäischen Musiziertradition, beiden Orchestern eine Spielkultur vermitteln konnte, die, verbunden mit enormer Flexibilität und je eigener spezifischer Klangschönheit, sie immer noch markant von den hochvirtuosen amerikanischen Spitzenorchestern unterscheidet.

Dass sie, trotz der seit langem bestehenden guten Beziehungen, dabei Konkurrenten auf dem Musikmarkt sind, soll nicht verschwiegen werden.
Es bedurfte der Initiative Sir Simon Rattles, dessen Geburtstagswunsch, zu seinem 50. ein gemeinsames Konzert der Wiener und Berliner zu dirigieren, die beiden Klangkörper zusammenführte. Das gemeinsame Musizieren war so befruchtend, dass spontan der Wunsch nach einer Fortsetzung dieser Erfahrung entstand. Aus dieser Idee wurde das „Kammerorchester Wien – Berlin“ geboren.

Sie stellen gewissermaßen die Essenz beider Orchester dar, und die Liste der beteiligten Solisten und Mitglieder liest sich fast wie ein „Who‘s Who“ ihrer namhaftesten Musiker. Ihr Musizierideal ist es, in ihrem Repertoire kammermusikalische Delikatesse und symphonische Größe zu vereinen. Doch das wesentlichste Element dieses Spitzenensembles liegt in seiner Philosophie begründet, in intensiver Zusammenarbeit einen einzigartigen künstlerischen Austausch zu Wege zu bringen, der für Publikum und Musiker gleichermaßen beglückend ist.

Rainer Honeck (Konzertmeister Wiener Philharmoniker)
Eckhard Seifert (Stimmführer 1. Violine Wiener Philharmoniker)
Daniel Froschauer (Stimmführer 1. Violine Wiener Philharmoniker)
Thomas Timm (Stimmführer 2. Violine Berliner Philharmoniker)
Romano Tommasini (Stimmführer 2. Violine Berliner Philharmoniker)
Andreas Neufeld (1. Violine Berliner Philharmoniker)
Wilfried Strehle (Solo-Bratschist Berliner Philharmoniker) 
Innokenti Grabko (Viola Wiener Philharmoniker)
Wolfgang Talirz (Viola Berliner Philharmoniker)
Olaf Maninger (Solo-Cellist Berliner Philharmoniker)
Robert Nagy (Solo-Cellist Wiener Philharmoniker)
Shiahata Nabil (Solo-Bassist Berliner Philharmoniker)
Dieter Flury (Solo-Flötist Wiener Philharmoniker)
Clemens Horak (Solo-Oboist Wiener Philharmoniker)
Wenzel Fuchs (Solo-Klarinettist Berliner Philharmoniker)
Daniele Damiano (Solo-Fagottist Berliner Philharmoniker)

Mitglieder geringfügig variabel