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Biografie

 

 

Yuri Bashmet

Viola
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Biografie:

Yuri Bashmet wurde 1953 in Rostov am Don geboren und verbrachte seine Kindheit im ukrainischen Lvov. Im Alter von 18 Jahren begann er seine Studien am Moskauer Konservatorium, zunächst bei Vadim Borisovsky – dem Bratschisten des Beethoven Quartettes – danach bei Feodor Druzhinin. Der erste Preis beim ARD-Wettbewerb in München 1976 begründete seine internationale Karriere. Heute ist Yuri Bashmet anerkanntermaßen nicht nur einer der führenden Instrumentalisten der Welt, sondern “ohne Zweifel einer der weltbesten lebenden Musiker”, wie die Londoner Times über ihn schrieb. Er ist ein Fan der Beatles und Jimi Hendrix und veranstaltet eine eigene politische Diskussionsrunde im russischen Fernsehen.

Yuri Bashmet regte viele Komponisten zum Schreiben an. Eine besonders enge und produktive Beziehung bestand zu Alfred Schnittke und Sofia Gubaidulina. Das Konzert für Bratsche, das Schnittke für Yuri Bashmet schrieb, ist inzwischen ein fester Bestandteil des Bratschenrepertoires geworden. Zu den weiteren Werken, die für Yuri Bashmet geschrieben wurden, zählen das Bratschenkonzert des georgischen Komponisten Giya Kantscheli, “The Myrrh Bearer” von John Tavener, Sofia Gubaidulinas Bratschenkonzert, Kantschelis „Styx“ und Mark-Anthony Turnages „On Opened Ground”.

1992 gründete Yuri Bashmet die „Moskauer Solisten“, ein inzwischen weltweit erfolgreiches Kammerorchester aus führenden jungen Streichern des Moskauer Konservatoriums, das er auch selbst dirigiert. Konzerte in Moskau, Athen, Amsterdam, Paris, Wien und bei den Londoner BBC Promenade Concerts wurden von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert. 2002 wurde Yuri Bashmet Chefdirigent des neu gegründeten Symphony Orchestra of New Russia.

Yuri Bashmet trat mit zahlreichen führenden Orchestern der Welt als Dirigent und Solist auf, dazu zählen die Berliner Philharmoniker, das Königliche Concertgebouw Orchester, Boston Symphony, Chicago Symphony, Montreal Symphony, Los Angeles Philharmonic, Philharmonia Orchestra London, London Philharmonic Orchestra, Philharmonisches Orchester Dresden, Tokyo Philharmonic, Orchestra Sinfonica Milano Giuseppe Verdi, Residentie Orkest Den Hague, Camerata Salzburg, Scottish Chamber Orchestra, Saint Paul Chamber Orchestra und Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino.

Als Kammermusiker trat er gemeinsam mit Sviatoslav Richter, Gidon Kremer, Mstislav Rostropovich, Maxim Vengerov, Natalia Gutman, Viktoria Mullova und dem Borodin Quartet auf.  Als gefeiertes Trio ging er gemeinsam mit der Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager und dem Pianisten Jean Yves Thibaudet  auf Europa Tournee. Er ist wiederholt Gast bei Sommerfestivals wie „Elbe“, „Verbier“ und bei Martha Argerichs Festival in Japan.

Das  Violinkonzert von Sofia Gubaidulina und „Styx“ von Gija Kantscheli, 2002 bei der Deutschen Grammophon aufgenommen, wurden 2003 mit dem Diapason d´Or ausgezeichnet und für den Grammy Award nominiert. Weiters bei DG aufgenommene CDs sind Mozarts
Sinfonia Concertante mit Anne-Sophie Mutter, das Brahms Klavierquartett in g-Moll mit Martha Argerich, Gidon Kremer und Mischa Maisky und das Bartok Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Pierre Boulez. Beim Label Onyx erschien erst kürzlich eine Aufnahme mit Werken von Strawinsky und Prokovieff und seine von Kritikern gefeierte CD mit Kammersymphonien von Schostakowitsch, Sviridoc und Vainberg (für den Grammy Award nominiert). Diese spielte er gemeinsam mit seinem eigenen Kammerorchester, den Moskauer Solisten ein. Weiters veröffentlicht wurden ein CD mit Werken von Komponisten aus Fernost und ein Recital gemeinsam mit Mikhail Muntian.

Seit 1971 spielt Yuri Bashmet auf einer 1758 Testora Viola (sehr ähnlich der Viola, auf der Mozart gespielt hat).

2013 wurde Yuri Bashmet auf der konstituierenden Versammlung der neu gegründeten Gesellschaft für Russisch-Österreichische Freundschaft zum Vize-Präsidenten gewählt.




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